Gesichts-OPs & Implantologie: Am besten vom Spezialisten
Gesichtverjüngung, Lid-, Nasen-, Kinnkorrekturen, Facelift, Zahnimplantation & Co: Wenn es ums Gesicht geht, ist absolute Spezialistenerfahrung gefragt. Es gibt verschiedene medizinische Fächer, die sich unter anderem der Gesichtschirurgie widmen. Aber es gibt nur einen Facharzt, der ganz darauf spezialisiert ist: Der Mund-Kiefer-Gesichtschirurg (MKG-Chirurg).
Die Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG) rät Menschen, die eine operative Gesichtsverjüngung bzw. -optimierung oder Zahnimplantation in Betracht ziehen, zur sorgfältigen Auswahl des Chirurgen. „Problematisch ist, dass grundsätzlich jeder Arzt im Gesicht ästhetische Eingriffe durchführen darf und auch ungeübte Zahnmediziner Implantate setzen“, warnt Prof. Dr. Dr. Elmar Esser, Pressereferent der DGMKG. Wichtig ist es deshalb, die Qualifikation des Arztes genau zu hinterfragen: Hat der Arzt die nötige Erfahrung und umfassendes fachärztliches Know-how?
Medizin + Zahnmedizin: Doppelt hilft besser
Optimale Voraussetzungen finden sich dort, wo eine hohe Spezialisierung vorhanden ist. MKG-Chirurgen haben nach dem Studium der Human- und Zahnmedizin eine siebenjährige Facharztausbildung speziell für die Gesichtschirurgie einschließlich des Schädels und des Kiefers absolviert und sind mit den komplexen Strukturen bestens vertraut. Die DGMKG bietet Mitgliedern darüber hinaus die Möglichkeit einer zweijährigen Fortbildung speziell für die Ästhetische Gesichtschirurgie und Zahnimplantologie mit abschließender Zertifizierung. Der Facharzt für MKG-Chirurgie ist damit neben rekonstruktiven Eingriffen beispielsweise nach Tumorentfernung im Gesicht und Mund ein sachkundiger Ansprechpartner insbesondere auch für ästhetische Gesichtskorrekturen und Zahnimplantationen. Ebenfalls unverzichtbar ist natürlich eine langjährige Erfahrung speziell beim gewünschten Eingriff – ein guter Implantologe dürfte beispielsweise mit rund 150 Implantationen im Jahr die Mindestanforderungen erfüllen. „Mehr als 50% aller Implantatio nen in Deutschland werden aktuell von Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen durchgeführt“, so Prof. Esser. „Patienten profitieren durch die Verbindung von zahnmedizinischer, allgemein- und knochenchirurgischer Kompetenz und bekommen auch bei schwierigen Voraussetzungen alle erforderlichen Maßnahmen aus einer Hand.“

Aktuelle Neuerung der Röntgentechnik zur Diagnostik im Kopfbereich: Die digitale Volumentomographie (DVT), die hoch aufgelöste dreidimensionale Abbildungen liefert und eine wesentlich niedrigere Strahlenbelastung als üblicherweise verwendete Computertomographie (CT) aufweist.