Faltenunterspritzung
Kleiner Eingriff, großer Effekt
Auch die Faltenunterspritzung ist Sache des MKG-Chirurgen. Er ist mit den Weichgeweben des Gesichtes bestens vertraut und weiß zum Beispiel den Verlauf von Muskeln, Nerven und Blutgefäßen genau abzuschätzen. Und – was ebenso wichtig ist – er kann das Behandlungsergebnis genau beurteilen und unerwünschte Effekte mit hoher Sicherheit vermeiden. Als Unterspritzungsmaterial kommen in der Regel abbaubare Füllmaterialien zur Anwendung, die äußerst gewebeverträglich sind. Bei tieferen Falten oder Gewebsdefekten ist an anderer Körperstelle abgesaugtes Eigenfett ein bevorzugtes Unterspritzungsmaterial.
Speziell die Mimikfalten im oberen Gesichtsdrittel sprechen ausgezeichnet auf eine Behandlung mit Botulinumtoxin an. Die faltenverursachende Muskulatur wird gezielt entspannt und dadurch eine Glättung der Haut erreicht. Oft werden die beschriebenen Techniken im Rahmen eines Gesamtkonzeptes kombiniert und regelmäßig wiederholt. Sie können so die äußeren Anzeichen des Alterungsprozesses um viele Jahre hinauszögern.

Aktuelle Neuerung der Röntgentechnik zur Diagnostik im Kopfbereich: Die digitale Volumentomographie (DVT), die hoch aufgelöste dreidimensionale Abbildungen liefert und eine wesentlich niedrigere Strahlenbelastung als üblicherweise verwendete Computertomographie (CT) aufweist.